Peter Evers

Peter wechselt bei uns zwischen verschiedenen Nebenrollen hin und her. So ist er erst der ruhmreiche Entdecker Amerikas, Leif Eiríksson (ja, das ist bei uns eine Nebenrolle!), dann Þorhall - ein etwas streitbarerer Wikinger, und schließlich Þorvarð - der leicht trottelige Ehemann der bösartigen Freydís. Zwischendurch gibt er auch einmal einen Skræling - d.h. einen Ureinwohner Vínlands.

Im musischen Gymnasium Bayreuth bekam er zunächst Klavierunterricht, wandte sich aber bald dem Schlagzeug und später der Bassgitarre zu. Als Teenager spielte er in zahllosen Bands hauptsächlich laute Musik zwischen Heavy Metal und Punk, eroberte dann aber mit der Funk- und Skaband "Quank" einen Plattenvertrag bei Jupiter Records von Ralph Siegel (wo auch Nicole, "Dschingis Khan", Chris Roberts und wer weiß, wer noch alles ihre Platten veröffentlicht haben) und trat in Folge auch im Fernsehen auf. Nach Auflösung der Band studierte er in Bayreuth und später in Konstanz Physik, spielte Theater, zeichnete Cartoons, malte Plakate, drehte kleine Filme, und spielte natürlich immer wieder auch als Schlagzeuger, Bassist und Sänger in den unterschiedlichsten Bands Punk, Heavy Metal, Rock, Funk, Pop, Blues und Folkmusik.

So kennt man ihn in Konstanz etwa als Bassisten vom "Zwielicht Orchester" oder als Schlagzeuger bei "Glasermeister Erwin Rüttge", "SchwesterGaby" und "Wilster Ortseinfahrt". Daneben singt mit seiner Drehorgel derbe Moritaten aus der Konstanzer Kriminalgeschichte und ist im K9 Gastgeber der regelmäßigen Wohnzimmerkonzerte.

Vínland ist nun das neueste und ambitionierteste seiner Projekte. Als Autor, Komponist, Produzent, Regisseur, Bühnenbildner, Plakatemaler und vielem anderem mehr ist Vínland sein umhegtes Baby. Und er ist froh, so kompetente, motivierte und vielseitige Mitstreiter gefunden zu haben, die ihm es nun ermöglichen, sein erstes Musiktheaterstück auf die Bühne zu bringen.